Vercept war ein innovativer KI-Assistent, der direkt auf dem Computer lief und Bildschirminhalte, Workflows und Benutzerabsichten verstehen konnte. Das 2022 gegründete Unternehmen wurde von erfahrenen Experten aufgebaut und von namhaften Investoren wie Fifty Years und AI2 Incubator unterstützt. Die Technologie kombinierte Edge-KI mit Cloud-Diensten und bot.unique Datenschutzfunktionen durch lokale Verarbeitung. Im Februar 2026 wurde Vercept von Anthropic übernommen, wobei die Dienste im März 2026 eingestellt wurden.

Es war Anfang 2022, als wir bei Vercept eine einfache, aber wichtige Beobachtung machten: Fast alle verfügbaren KI-Tools erforderten, dass sensible Daten in die Cloud hochgeladen werden. Für viele Unternehmen und Privatpersonen, die täglich mit vertraulichen Informationen arbeiten, war das ein unüberbrückbares Hindernis. Wir sprachen mit Hunderten von Produktmanagern, Entwicklern und Wissensarbeitern – und immer wieder dieselbe Frage: Gibt es keine KI, die direkt auf meinem Computer läuft?
Diese Frage wurde zum Startpunkt von Vercept. Wir glaubten, dass KI anders funktionieren kann – nicht als Cloud-Dienst, der alles über Sie weiß, sondern als persönlicher Assistent, der direkt auf Ihrem Gerät arbeitet. Vercept wurde als Edge-KI-Assistent konzipiert, der Ihre Bildschirminhalte, Arbeitsabläufe und操作intention versteht, ohne jemals Ihre Daten an externe Server zu senden.
Unser Produkt, intern unter dem Namen „Vy" entwickelt, fand schnell Anklang bei Nutzern, die Wert auf Datenschutz legen. Die Idee war einfach, aber technisch anspruchsvoll: ein KI-System, das auf Ihrem Computer läuft, Ihre Arbeit versteht und Ihnen hilft, repetitive Aufgaben zu automatisieren – alles lokal und unter Ihrer Kontrolle.
Am 25. Februar 2026 gab Anthropic die Übernahme von Vercept bekannt. Beide Unternehmen teilen dieselbe Überzeugung: KI sollte nicht nur leistungsfähig, sondern auch verantwortungsvoll und sicher sein. Die Arbeit von Vercept wird nun bei Anthropic fortgesetzt. Der Service wird am 25. März 2026 eingestellt, aber die Grundidee – eine KI, die direkt auf Ihrem Computer arbeitet – lebt weiter.
Stellen Sie sich vor, Ihr Computer wüsste, was Sie gerade tun – nicht um Sie zu überwachen, sondern um Ihnen zu helfen. Genau das macht Vercept möglich. Wir haben jedes Feature um einen konkreten Nutzen für Sie als Anwender entwickelt.
Bildschirmverständnis ist das Fundament. Vercept kann „sehen", was auf Ihrem Bildschirm passiert. Das klingt simpel, aber es bedeutet, dass die KI den Kontext Ihrer Arbeit versteht – ob Sie ein Dokument bearbeiten, in einer Tabelle arbeiten oder eine E-Mail verfassen. Sie müssen nicht jedes Mal erklären, woran Sie gerade arbeiten.
Arbeitsablauf-Verständnis geht einen Schritt weiter. Vercept lernt, wie Sie typischerweise arbeiten. Wenn Sie jeden Morgen dieselben fünf Schritte machen, um ein Projekt vorzubereiten, erkennt das System diese Muster und kann Sie fragen: „Soll ich das für Sie übernehmen?"
Die Intent-Erkennung war für uns besonders wichtig. Nicht jede Aktion ist wörtlich zu verstehen. Wenn Sie in einem Vertrag scrollen und dann auf „Akzeptieren" klicken, weiß Vercept, dass Sie den Vertrag wahrscheinlich gelesen haben – und kann entsprechend reagieren.
Und dann ist da die KI-Aktionsausführung. Vercept kann tatsächlich Dinge für Sie erledigen: Vertragsklauseln bestätigen, Zahlungen autorisieren, Formulare ausfüllen. Natürlich nur mit Ihrer ausdrücklichen Genehmigung bei jeder einzelnen Aktion.
Das Besondere: All diese Funktionen funktionieren app-übergreifend. Vercept协调 zwischen verschiedenen Programmen auf Ihrem Computer – etwas, was die meisten anderen Tools nicht bieten.
Wir haben Vercept für Menschen entwickelt, die das Beste aus KI herausholen wollen – ohne Kompromisse beim Datenschutz. Wer sind diese Menschen?
Datenschutzorientierte Unternehmen bildeten von Anfang an eine Kernzielgruppe. In Branchen wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und Recht arbeiten täglich Menschen mit hochsensiblen Daten. Für sie war es bisher kaum möglich, KI-Assistenten zu nutzen – die Cloud-basierte Konkurrenz kam einfach nicht in Frage. Vercept änderte das: Die Verarbeitung fand lokal statt, damit blieben alle Daten im Unternehmen.
Individuelle Profis – Designer, Entwickler, Forscher – nutzten Vy für die Automatisierung repetitiver Desktop-Aufgaben. Stellen Sie sich vor, Sie erstellen jeden Tag ähnliche Berichte oder koordinieren Daten zwischen drei verschiedenen Programmen. Genau diese Lücke füllte Vercept.
Wissensarbeiter in regulierten Branchen profitierten besonders. Ein Investmentanalyst, der Marktdaten aus verschiedenen Quellen zusammenträgt. Eine Anwältin, die Mandantendokumente vorbereitet. Ein Arzt, der Patientendaten verwaltet. Sie alle brauchten KI-Unterstützung, konnten aber keine Cloud-Lösungen nutzen.
Für wen war Vercept geeignet? Wenn Sie regelmäßig mit vertraulichen Informationen arbeiten und trotzdem nicht auf intelligente Unterstützung verzichten wollen, war Vercept die Antwort. Wenn Ihre Compliance-Anforderungen Cloud-Dienste ausschließen, wenn Ihre Kunden oder Partner strenge Datenschutzauflagen haben – dann war Vercept einen zweiten Blick wert.
Wenn Sie datenschutzbedenkliche Anwendungsfälle haben und einen KI-Assistenten für sensible Informationen benötigen, ist ein lokal ausgeführtes KI-System wie Vercept eine überlegenswerte Option. Die Cloud-basierte Alternative ist zwar oft einfacher einzurichten, aber die lokale Verarbeitung bietet einen klaren Vorteil bei der Datenhoheit.
War Vercept nur ein weiteres KI-Tool? Nein. Hinter der einfachen Oberfläche verbarg sich eine durchdachte technische Architektur, die zwei Welten zusammenbrachte: die Geschwindigkeit lokaler Verarbeitung und die Leistungsfähigkeit cloudbasierter Dienste.
Die Edge-KI-Architektur war unser wichtigster technischer Grundsatz. Das Kern-KI-Modell lief direkt auf dem Computer des Nutzers. Das bedeutete: Keine Latenz durch Serveranfragen, keine Bandbreitenbeschränkungen, keine Daten, die den lokalen Bereich verlassen. Nur wenn es wirklich nötig war – etwa bei besonders komplexen Anfragen – wurden externe Cloud-Dienste hinzugezogen.
Für diese Hybridlösung nutzten wir die Infrastruktur führender Anbieter: Amazon Web Services, Google Cloud und Together.ai lieferten die Rechenkapazität für anspruchsvolle KI-Aufgaben, während das Frontend lokal blieb.
Das Bildschirm-Visual-Verarbeitungssystem war ein technisches Highlight. Wir entwickelten spezialisierte Computer-Vision-Modelle, die Bildschirminhalte in Echtzeit analysieren konnten – nicht als einfache Screenshots, sondern als strukturierte, verständliche Informationen für die KI.
Die Intent-Reasoning-Engine nutzte Deep Learning, um aus Ihren Aktionen und dem Bildschirinhalt abzuleiten, was Sie tatsächlich erreichen wollen. War das nur ein kurzer Blick auf eine E-Mail, oder wollten Sie sie beantworten? Verstand die KI den Unterschied, konnte sie proaktiv Hilfe anbieten.
Für Entwickler boten wir eine API-Schnittstelle, mit der Drittentwickler die Vercept-Fähigkeiten in ihre eigenen Anwendungen integrieren konnten. Die Abrechnung der Abonnements erfolgte über Stripe – sowohl für Privat- als auch für Geschäftskonten.
Jede starke Technologie braucht Menschen, die an sie glauben – und das Kapital, um sie aufzubauen. Die Geschichte von Vercept ist auch eine Geschichte der Menschen und Institutionen, die uns auf diesem Weg begleitet haben.
Unser Gründungsteam brachte jahrelange Erfahrung in KI und Computer Vision mit. Kiana Ehsani führte das Unternehmen als CEO mit einer klaren Vision: KI sollte den Menschen dienen, nicht umgekehrt. Luca Weihs und Ross Girshick, unsere Mitgründer, brachten das technische Know-how ein, das nötig war, um diese Vision in ein funktionierendes Produkt zu verwandeln.
Der Weg begann im AI2 Incubator, der renommierten Inkubatororganisation der Allen AI Institute. Diese frühe Unterstützung gab uns nicht nur Ressourcen, sondern auch Zugang zu einem Netzwerk von Experten und Forschern, die das Feld der sicheren und verantwortungsvollen KI vorantreiben.
Unsere Investoren teilen diese Vision. Fifty Years – bekannt für Early-Stage-Investments in bahnbrechende Technologieunternehmen – glaubte an uns. Point Nine, eine der führenden Risikokapitalgesellschaften im europäischen Raum, sah das Potenzial früh. Madrona, eine etablierte US-amerikanische Venture-Firma, schloss sich an. Hinzu kamen zahlreiche Engelinvestoren, die persönlich an unsere Mission glaubten.
Der Höhepunkt kam am 25. Februar 2026: Anthropic, eines der führenden KI-Unternehmen weltweit, übernahm Vercept. Die Übernahme war kein gewöhnlicher Exit – beide Unternehmen verband eine gemeinsame Überzeugung: KI muss nützlich, sicher und kontrollierbar sein. Bei Anthropic wird die Arbeit von Vercept fortgesetzt, unterstützt von deren Ressourcen und Expertise.
Der Vercept-Dienst wurde am 25. März 2026 eingestellt. Seit diesem Datum sind keine neuen Nutzeranmeldungen möglich, und bestehende Nutzer haben keinen Zugang mehr zur Plattform.
Nutzer mit einem aktiven Abonnement wurden gebeten, ihr persönliches Konto zu überprüfen. Die genauen Details zur Rückerstattung oder Kontoabwicklung waren auf der Vercept-Website im persönlichen Bereich einsehbar.
Ja. Im Rahmen der Übernahme durch Anthropic wird die Technologie und die Arbeit von Vercept dort fortgesetzt. Anthropic hat betont, dass beide Unternehmen dieselbe Vision teilen – sichere, kontrollierbare und verantwortungsvolle KI zu entwickeln.
Vercept hat einen klaren Grundsatz befolgt: Es wurden keine KI-Modelle mit Ihren Daten trainiert, es sei denn, Sie haben dem ausdrücklich zugestimmt. Die Datenschutzrichtlinie wurde regelmäßig aktualisiert, zuletzt im Februar 2026. Das Unternehmen unterstützte zudem die Einhaltung der DSGVO, auch wenn der Dienst hauptsächlich für den US-Markt konzipiert war.
Nein. Der Dienst wurde am 25. März 2026 vollständig eingestellt. Die Software ist nicht mehr funktionsfähig, und der Zugang zur Plattform wurde deaktiviert.
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